Umwelt­medizin

Definition Umweltmedizin

Die Umweltmedizin beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Umwelt auf den menschlichen Organismus. Sie ist die Lehre von der Erforschung, Beschreibung, Diagnose, Therapie und Prävention umweltbedingter Erkrankungen. Damit hängt sie eng mit der Allergologie und Dermatologie zusammen.

Haut- und Schleimhäute sind die Kontaktorgane zu unserer Umwelt und sind daher besonders häufig betroffen.

 

Neue Bedrohungen der Gesundheit fordern neue Antworten

Umweltmedizin ist ein interdisziplinäres Fach, das verschiedene wissenschaftliche Bereiche beinhaltet. So werden dazu u. a. Methoden und Erkenntnissen aus den medizinischen Fachbereichen Hygiene, Infektionsepidemiologie, Toxikologie und Mikrobiologie, Psychologie, Arbeitsmedizin, Ökologie, Biologie, Geologie, Physik, Chemie und Klimatologie mit einbezogen.

 

Schadstoffe und Schadstoffgruppe

Die folgenden Stoffe sind besonders in Hinsicht auf die Dermatologie und Allergologie von Bedeutung

Typische Symptome und Symptomenkomplexe

Spezielle Krankheitsbilder und Problemstellungen

Diagnostik

In einigen Fällen müssen Ortsbesichtigung und Begehungen, sowie spezielle umweltmedizinische Untersuchungen und Probenentnahmen durch Umwelt-Institute und Speziallabore durchgeführt werden.

 

Behandlung

Die umweltmedizinische Therapie ist so vielfältig wie die Entstehungsursachen. Erst nach Einsicht aller Daten können wir entscheiden, wie wir helfen können. Bei der Vielzahl der auslösenden Stoffe und Faktoren (Jedes Jahr kommen ca. 50.000 chemische Stoffe dazu) müssen wir oft selbst erst recherchieren. Auch kann es erforderlich sein, Untersuchungen von Spezialisten anderer Fachgebiete einzuholen.

 

Dennoch sind hier die wichtigsten Behandlungsmethoden genannt: