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Die Behandlung von übermäßigem Schwitzen

Durch unwillkürliche Anregung der Schweißdrüsen kann auch ohne Hitze oder körperliche Anstrengung ein oftmals übermäßiges Schwitzen entstehen, das das Leben erheblich beeinträchtigen kann.

Übermäßiges Schwitzen

In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren wir die einzelnen übermäßig schwitzenden Körperzonen nach ihrer Entstehung und ihrer Auswirkung, um sie gezielt zu behandeln und zu normalisieren.

Insbesondere Stirn, Achselhöhlen und Hände sind oft betroffen. Gerade solche, im sozialen Umgang wichtige Körperzonen, können wir einfach mittels feinster Injektionen von Botox® ohne chirurgische Maßnahmen behandeln.

Das Medikament hemmt hochspezifisch die Übertragung von den Nerven auf die Muskulatur oder die Schweißdrüsen. Es wirkt nur dort, wo es vom Hautarzt mit einer feinsten Spritze hinein gegeben wird. An den gewünschten Hautzonen kommt es zu einer Ruhigstellung der Schweißdrüsen, welche übermäßiges Schwitzen absondern.

Da die Wirkung nur an den speziell behandelten Muskeln oder Hautzonen einsetzt, verschwindet Schwitzen, ohne das der Wärmeaustausch des Gesamtkörpers verhindert wird.

Die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein, wobei der vollständige Erfolg nach etwa fünf bis zu 14 Tagen erkennbar wird. Dieser Behandlungserfolg hält dann unter langsamer Abschwächung etwa vier - sechs Monate an. Bei mehrmals wiederholter Behandlung kommt es oftmals zu einer dauerhaften Rückbildung oder Normalisierung übermäßigen Schwitzens.

 

Erfahrungen mit Botox®

Botox® hat sich bereits seit 1990 weltweit in der Behandlung von Gesichtsfalten bewährt (allein in USA 2004 mehr als 2,8 Millionen Behandlungen). Botox® ist in Deutschland als Arzneimittel zur Behandlung krankhaften Schwitzens (Hyperhidrose) zugelassen.

Zu dieser Behandlungsform haben wir für Sie eine jeweilige Patienteninformation zum Herunterladen eingestellt, in der wir die Erfahrungen unserer Hautarztpraxis festgehalten haben.

Alternativ zur medikamentösen Behandlung bieten wir auch die chirurgische Entfernung der Schweißdrüsen im Achselbereich an. Dies erfolgt durch die Saugkürettage, in der Regel während eines kurzen stationären Aufenthaltes.

Dies ist auch möglich für gesetzlich versicherte Patienten.