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Haut und Sport - Interview im Forum Spitzenmedizin in der Süddeutschen Zeitung

12.08.2013 / Prof. Dr. med. Klaus Degitz

 

Haut und Füße brauchen bei Outdoor-Aktivitäten besonderen Schutz

Sport ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Lebens und hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Andererseits führen Verletzungen oder Überlastung auch zu Gesundheitsproblemen. Professor Degitz schreibt seit Jahren medizinische Fachartikel zum Thema Sport und Hautkrankheiten. Jetzt erschien ein Artikel mit ihm im "Forum Spitzenmedizin", der medizinischen Sonderveröffentlichung der Süddeutschen Zeitung. Thema: "Sportlich unterwegs - Haut und Füße brauchen bei Outdoor-Aktivitäten besonderen Schutz".

Frauen laufen auf einer Laufbahn

Risiken von Sport im Freien

Zahlreiche Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Sonnenallergie und Hautkrebs, können durch Sport im Freien ausgelöst oder gefördert werden. Deshalb ist gerade in den Sommermonaten, in denen sich der Mensch etwa beim Joggen, Golfen, Segeln oder Tennis länger im Freien aufhält, der Schutz vor den schädigenden UV-Strahlen der Sonne von enormer Wichtigkeit.

Hier einige Ratschläge, wie man seine Haut beim Sport im Freien schützt: Vor dem Outdoor-Sport sollte Sonnenschutzmittel auf unbekleidete Körperstellen aufgetragen werden. Die Sonnenschutzmittel sollten einen hohen Lichtschutzfaktor für UVB und einen UVA-Schutz enthalten. Ein wiederholtes Auftragen empfiehlt sich nach starkem Schwitzen alle 1-2 Stunden. Die UV-intensiven Mittagsstunden (11 bis 15 Uhr) sollten möglichst vermieden werden. Kinder und Jugendliche profitieren besonders von UV-Schutzmaßnahmen, weil ein großer Teil der Lebens-UV-Dosis schon vor dem 21. Lebensjahr auf die Haut kommt und weil Sonnenbrände besonders in der Jugend das Risiko für den schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöhen.

Doch nicht nur die Sonne stellt für die Haut von Sportlern eine Gefahr dar. Oft kommen auch Patienten mit dem Syndrom des traumatisierten Zehennagels in die hautärztliche Sprechstunde. Ausgelöst durch Sportarten wie beispielsweise Tennis, Hockey, Basketball oder Fußball, bei denen schnell beschleunigt sowie abgebremst wird, können Verformungen und Verfärbungen des Nagels oder auch Einblutungen auftreten. Diese können wiederum Pilzinfektionen nach sich ziehen, welche den Nagel noch weiter zerstören. Nagelpilz kann heute zwar durch den Einsatz eines speziell entwickelten Lasers nebenwirkungsarm behandelt werden. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, rät Professor Degitz zu Vorbeugemaßnahmen: Eine schonende Kürzung der Zehennägel mittels Nagelknipser und Schuhe mit ausreichend Raum für die Zehen.

Sie haben Interesse am Thema sportbedingte Hauterkrankungen? Dann lesen Sie doch auch den Artikel von Professor Degitz aus dem Deutschen Ärzteblatt.

Download PDF: Sportbedingte Hauterkrankungen

 

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