Hautkrebs-Vorsorge für Piloten, Pilotinnen und Flugbegleiter*innen
14.09.2026 / Dr. med. Georg Barth
Luftfahrtberufe gelten als "Best Jobs" – doch eine neue Analyse in JAMA Internal Medicine (2026) macht deutlich: Piloten, Pilotinnen und Flugbegleiter*innen tragen das höchste berufsbedingte Risiko für strahlenassoziierte Krebserkrankungen, darunter auch Hautkrebs (Melanom). Grund ist die erhöhte kosmische Strahlung in Flughöhen, die über Jahre akkumuliert.
Was bedeutet das für das Luftpersonal?
Erhöhtes Melanom-Risiko: Die Studie zeigt signifikant höhere Sterberaten an Melanomen bei Flugbegleiter*innen, Pilotinnen und Piloten.
Langfristige Exposition: Mit 3–6 mSv/ Jahr liegt die Strahlenbelastung von Crews deutlich über der von Bodenpersonal.
Früherkennung zählt: Wie bei anderen strahlenassoziierten Krebsarten kann eine regelmäßige dermatologische Kontrolle dazu beitragen, Veränderungen früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Unser Vorsorge-Angebot
Ganzkörper-Hautscreening (digitale Muttermalanalyse, Automatisiertes Total Body Mapping) – idealerweise jährlich für Luftfahrtpersonal.
Risikoberatung zu Hauttyp, Sonnenexposition im Dienst und im Privatleben, sowie zu Selbstkontrollen.
Nachsorge und Verlaufskontrolle bei auffälligen Befunden oder erhöhtem individuellem Risiko.
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