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Hochrisiko-Spinaliom

Moderne Therapie mit Mohs-Chirurgie

09.02.2026 / Dr. Georg Barth

 

In unserer Hautpraxis bieten wir Patientinnen und Patienten mit Hochrisiko-Spinaliomen (hochrisiko-kutanen Plattenepithelkarzinomen) eine besonders präzise und gewebeschonende Behandlung mit Mohs-Chirurgie (mikrographisch kontrollierte Chirurgie) an. Dieses Verfahren wird vor allem im Gesichts und Kopf-Hals-Bereich eingesetzt, wo funktionelle und ästhetische Ergebnisse von großer Bedeutung sind.

Dermatologe

Was ist Mohs-Chirurgie?

Die Mohs-Chirurgie ist eine mikrographisch kontrollierte Operationstechnik, bei der der Tumor schichtweise entfernt und jeder Schritt direkt feingeweblich kontrolliert wird. So kann das Tumorgewebe vollständig entfernt werden, während das umliegende gesunde Gewebe maximal geschont bleibt.

Vorteile für Hochrisiko-Spinaliome

Gerade bei Hochrisiko-Spinaliomen ermöglicht die Mohs-Chirurgie sehr niedrige Lokalrezidivraten und eine ausgezeichnete tumorspezifische Überlebenswahrscheinlichkeit. Durch die lückenlose Kontrolle aller Resektionsränder lassen sich Tumorausdehnung und eventuelle perineurale Ausbreitung besser erfassen als bei herkömmlichen Exzisionen.

Ablauf der Behandlung

Die Operation erfolgt in mehreren Schritten unter örtlicher Betäubung: Nach Entfernung einer Gewebeschicht wird dieses histologisch aufgearbeitet und beurteilt. Nur in den Bereichen, in denen noch Tumorzellen nachweisbar sind, wird weiter operiert, bis der Hauttumor vollständig entfernt ist und der Defekt anschließend funktionell und ästhetisch rekonstruiert wird.

Nachsorge und Langzeitbetreuung

Patienten mit Hochrisiko-Spinaliom haben ein erhöhtes Risiko für weitere Spinaliome und andere Hauttumoren und benötigen deshalb eine konsequente, lebenslange dermatologische Nachsorge. In unserer Praxis erstellen wir individuelle Nachsorgepläne und beraten Sie zu Hautkrebsvorsorge, UV-Schutz und ggf. ergänzenden Therapieverfahren.

Dr. Georg Barth
Zertifizierter Spezialist für Micrographic Surgery (ESMS-Mohs.eu)

Lit: JAMA Dermatol. 2025; 161:508

 

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